FSG 1887 Glonn-Zinneberg e.V.
FSG 1887 Glonn-Zinneberg e.V.

Chronik

Chronik der Feuerschützengesellschaft Glonn-Zinneberg

 

1840 Nachweis der Existenz einer Schützengesellschaft in Glonn in einem Lied „seit undenklichen Zeiten“ existiert im Schloß Zinneberg eine Schießstätte für die „adlige Gesellschaft“

 

1841 Erste schriftliche Erwähnung eines Glonner Schützenvereins für das „Arbeitervolk“

auf dem Glonner Postanger                                                             

 

1868 erwarb Prof. Dr. Friedrich Wilhelm von Scanzoni-Lichtenfels den Besitz Zinneberg. Unter ihm und seinem ältesten Sohn, Albert von Scanzoni, entwickelte sich die Brauerei und die Schießstätte zu einem gesellschaftlichen Mittelpunkt des Lebens.    

 

1878 Verbot der Benutzung der Schießanlage in Zinneberg, sowie der Schießanlage am Glonner Postanger durch das Bezirksamt Ebersberg.

 

1878 Gründung der Zimmerstutzengesellschaft und Verlegung des Schießens in geschlossene Räume.

 

1881 Zusammenschluss der Schießanlage Sonnenhausen und Postanger und Neubau einer Schießanlage am „Oberhöhenbergerfeld“. Diese Schießanlage wurde durch die „königlich bayrische privilegierte Feuerschützengesellschaft Glonn-Zinneberg“ genutzt. Die Bodenanlagen sind noch vorhanden. Unweit des Gasthauses „Zur Schießstätte“.

 

1881 Seit dieser Zeit werden Anfangsschießen mit Musik, Übungs-, Kränzchen-, Glücks-, Bürger- und Jagdschießen abgehalten.

 

1887 Vom 24. - 26.06.wurde ein Schützenfest mit Fahnenweihe abgehalten. Als Pate fungierte der Schützen-Verein Rosenheim. Die Fahne kostete 400 Mark. Der Spruch der Fahne lautete „STARKES AUGE, FESTE HAND, STETS BEREIT FÜRS VATERLAND“. Der Schwerpunkt des Vereins lag damals gegenüber dem Vaterland und der Jagd.

 

1892 übernahm die Schützengesellschaft die Patenschaft für den Schützenverein Feldkirchen.

 

1897 5-jähriges Schießjubiläum von Gustav und Albert von Scanzoni

 

1897 wird das Pistolenschießen eingeführt.

 

1910 bis 1914 baute Baron Adolf von Büsing-Orville eine neue Feuerschießstätte mit Schützenhaus. Noch heute bezeichnet man das Schützenhaus als Schießstätte.

 

1927 Vom 01. - 09.10. richtete die Schützengesellschaft Glonn das Gauschießen des Isengaus aus.

 

1931 erwirbt der vaterländische Verband Isengau die Schießstätte. Seit dem wurde sie „Isengaustätte Zinneberg“ genannt.

 

1932 Gründung der Kleinkaliberschützengesellschaft Schießstätte Zinneberg

 

1945 kommt der gesamte sportliche Betrieb auf Grund der Nachkriegszeit komplett zum Erliegen.

 

1952 Wiedergründung der Feuerschützengesellschaft Glonn-Zinneberg im Gasthaus „Huberwirt". Im Saal vom „Huberwirt“ werden auch die ersten Schießen mit dem Luftgewehr und dem Zimmerstutzen abgehalten.  Das Kleinkaliberschießen sollte später in den Schießbetrieb mit aufgenommen werden. Dies geschah jedoch auf Grund von zu hohen Auflagen und Kosten bis in die heutige Zeit noch nicht.

 

1957 Beschaffung einer neuen Schützenkette für 200,-DM, da die alte Schützenkette nach den Kriegsereignissen nicht mehr aufgefunden werden konnte.

 

1958 Zusammenschluss des Vereins „Alpenrose Glonn“ und der Feuerschützengesellschaft Glonn-Zinneberg. Das Vorstandsamt übernimmt Johann Esterl aus Reinstorf bis 1969.

 

1959 Renovierung der Vereinsfahne für 852,- DM

 

1960 Wird die Gastwirtschaft „Huberwirt“ geschlossen. Der Schützenverein siedelt in das Gasthaus „Zur Post“ um.

 

1965 Erstmalige Beteiligung des Vereins am Rundenwettkampf

 

1969 Übergabe des Schützenmeisteramtes an Robert Esterl. Dieser war es bis 1999.

 

1969 Abriss des Gasthauses zur Post. Kurzfristig dürfen die Glonner in Berganger ihren Schießbetrieb abhalten. Auf Grund des starken Werbens von Robert Esterl fand der Verein in Münster im Gasthaus Ott eine Bleibe.

 

1970 Ab diesem Zeitpunkt wird hier an 5 Zugständen geschossen.

 

1972 feierte die Schützengesellschaft Berganger-Rohrsdorf ihr 70-jähriges Gründungsfest. Die FSG Glonn-Zinneberg übernahm die Patenschaft und stiftete ein Fahnenband im Wert von 305,- DM.

 

1980 Am 10. Juni wurde die Feuerschützengesellschaft Glonn-Zinneberg e.V. in das Vereinsregister eingetragen. Der „königlich bayrisch privilegierte“ Name konnte schriftlich nicht nachgewiesen werden.

 

1987 übernahm die FSG die Patenschaft für den Schützenverein „Frohsinn Egmating“

 

1987 Vom 02. - 06. Juni  feierte die FSG ihr 100-jähriges Gründungsfest. Für diesen Anlass wurde eine eigene Schützentracht entworfen. Die FSG bekam vom Deutschen Sportschützenbund eine Urkunde und Medaille da sie in ihrem 100-jährigem Bestehen die Grundprinzipien des Schießwesens, die Wahrung des Brauchtums und die Förderung des Schießsportes stets als Leitmotiv gewahrt hat. Diese Auszeichnung wurde der FSG als erstem Verein des Gau Ebersberg überreicht.

 

1987 Gründung der Böllerschützengruppe

 

1991 Das erste Mal wurde ein Verwaltungs-Gemeinschaft-Pokal-Schießen auf Initiative der FSG unter Beteiligung von 7 Mannschaften durchgeführt. Dieses wird seit dem jährlich durchgeführt.

 

1991 Die FSG übernimmt die Patenschaft für den Schützenverein „Königseiche Moosach“

 

1991 In diesem Jahr wird das Gasthaus Ott umgebaut und die FSG steht erneut ohne einen Schießstand oder ein Vereinsheim da. In diesem Jahr wird der Bau eines eigenen Vereinsheimes oberhalb des Feuerwehrhauses beschlossen.

 

1992 Am 02. Mai beginnt der Neubau des eigenen Schützenheimes unter Erbringung einer sehr hohen Eigenleistung. Kosten 550.000,-DM.

 

1993 Am 16. März wurde das Eröffnungsschießen im neuen eigenen Vereinsheim mit 15 Zuganlagen veranstaltet. Hieran nahmen 60 Schützen teil.

 

1995 Seit dieser Zeit begann die FSG einen gewaltigen sportlichen Aufstieg. Die erste Pistolenmannschaft  nahm an Rundenwettkämpfen teil.

 

1995 Vom 21. April bis 07. Mai fand bei der FSG ein Gausschießen statt. Mit 852 Schützen war es das bis dahin größte Gauschießen in der Geschichte des Sportschützengaues  Ebersberg.

 

1996 schafft die 1. LG-Mannschaft erstmals den Aufstieg in die Bezirksliga.

 

1999 endet die Ära Robert Esterl und Fred Waschke übernimmt das Amt des 1. Schützenmeisters. Mit 500,-DM in der Kasse und 65 Mitgliedern hatte Robert das Amt im Jahr 1969 übernommen. Nun übergab er einen Verein mit einem eigenen Schützenheim und 350 Mitgliedern.

 

2001 Am 01. Juli wurde die neue Vereinsfahne geweiht. Der neue Fahnenspruch lautet: „IM AUGE KLAR – IM HERZEN WAHR“. Die Weihe wurde aus gutem Grund für dieses Jahr geplant. Wurde der Schützenverein doch vor 160 Jahren gegründet.

 

2002 Einstieg der Armbrustmannschaft in die Bezirksliga

 

2002 Hochwasserschießen in Moosach

 

2002 schaffte die 1. LG-Mannschaft den Aufstieg in die  Bezirksoberliga.

 

2003 schaffte die 1. LG-Mannschaft mit der Meisterschaft in der Bezirksoberliga die Sensation und qualifizierte sich zu den Aufstiegskämpfen zur Bayernliga. Der Aufstieg wurde aber leider nicht geschafft. Der 1. LP-Mannschaft gelang der Aufstieg in die Bezirksoberliga.

 

2007 feierten die Böllerschützen ihr 20-jähriges Jubiläum.

 

2007 gelang der Armbrustmannschaft der Aufstieg in die Bezirksoberliga. In diesem Jahr richteten die Armbrustschützen der FSG erstmals ein Armbrustpreisschießen aus, zu dem über 50 Armbrustschützen aus ganz Bayern zu Gast waren.

 

2009 Umrüstung auf 15 moderne elektronische Schießstände. Dieses Vorhaben konnte nur durch eine enorme Eigenleistung und die große Spenden- und Hilfsbereitschaft der Mitglieder realisiert werden.

 

2010 steigen die 1. LG-Mannschaft und die 1. LP-Mannschaft in die neu eingeführte Oberbayernliga auf.

 

2011 schaffte die 1. LP-Mannschaft die Sensation und stieg nach nur einem Jahr Oberbayernliga in die Bayernliga auf. Nach einem Jahr folgte jedoch wieder der Abstieg in die Oberbayernliga.

 

2011 Vom 05. bis 22. Mai richtet die FSG nach 1995 zum zweiten Mal ein Gauschießen aus. 617 Schützen beteiligten sich an diesem Preisschießen. Es war das erste Gauschießen auf elektronischen Ständen im Gau Ebersberg.

 

2016 feiert die FSG Glonn-Zinneberg ihr 175-jähriges Vereinsjubiläum im Rahmen des Glonner Dorffestes.

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