Chronik der
Feuerschützengesellschaft Glonn-Zinneberg
1840 Nachweis der Existenz einer Schützengesellschaft
in Glonn in einem Lied
„seit
undenklichen Zeiten“ existiert im Schloß Zinneberg eine Schießstätte für die
„adlige Gesellschaft“
1841 erste schriftlich Erwähnung
eines Glonner Schützenvereins für das „Arbeitervolk“ – auf dem Glonner
Postanger
1868
erwarb Prof. Dr. Friedrich Wilhelm von Scanzoni-Lichtenfels den Besitz
Zinneberg. Unter ihm
und
seinem ältesten Sohn, Albert von Scanzoni, entwickelte
sich die Brauerei und die Schießstätte zu einem gesellschaftlichen Mittelpunkt des Lebens.
1878
Verbot der Benutzung der Schießanlage in Sonneberg, sowie der
Schießanlage am Glonner
Postanger durch das Bezirksamt
Ebersberg
1878 Gründung der Zimmerstutzengesellschaft und
Verlegung des Schießens in geschlossene
Räume
1881 Zusammenschluß der Schießanlage Sonnenhausen und Postanger und Neubau einer
Schließanlage am
„Oberhöhenbergerfeld“; diese Schießanlage wurde durch die „königlich
bayrische privilegierte Feuerschützengesellschaft
Glonn-Zinneberg“ genutzt. Die Bodenanlagen sind noch vorhanden. Unweit des
Gasthauses „Zur Schießstatt“.
1881
Seit dieser Zeit werden Anfangsschießen mit Musik, Übungs-,
Kränzchen-, Glücks-, Würger- und Jagdschießen abgehalten.
1887 Am 24.-26.06.wurde ein Schützenfest
abgehalten mit Fahnenweihe. Als Pate fungierte der
Schützen-Verein Rosenheim. Die Fahne
kostete 400 Mark. Der Spruch der Fahne lautete STARKES AUGE, FESTE HAND, STETS
BEREIT FÜRS VATERLAND“
Der
Schwerpunkt des Vereins lag damals gegenüber dem Vaterland und der Jagd
1892 Übernahm die Schützengesellschaft die
Patenschaft für den Schützenverein Feldkirchen
1897 25-jähriges
Schießjubiläum von Gustav und Albert von Scanzoni
1897 Wird das
Pistolenschießen eingeführt.
1910 Bis 1914 baute
Baron Adolf von Büsing-Orville eine neue
Feuerschießstätte mit Schützenhaus.
Noch heute bezeichnet man das
Schützenhaus als Schießstätte.
1927 Vom 01.
bis 09.10. richtete die
Schützengesellschaft Glonn das Gauschießen des Isengaus aus.
1931 Erwirbt der vaterländische Verband Isengau
die Schießstätte. Seit dem wurde sie „Isengaustätte
Zinneberg“ genannt.
1932 Gründung der
Kleinkaliberschützengesellschaft Schießstätte Zinneberg
1945 Kommt der
gesamte sportliche Betrieb auf Grund der Nachkriegszeit komplett zum Erliegen.
1952 Wiedergründung der Feuerschützengesellschaft
Glonn-Zinneberg im Gasthaus „Huberwirt“
Im Saal vom „Huberwirt“ werden auch
die ersten Schießen mit dem Luftgewehr und dem
Zimmerstutzen abgehalten. Das Kleinkaliberschießen sollt später in den
Schießbetrieb mit aufgenommen werden. Dies geschah jedoch bis in die heutige
Zeit noch nicht.
1957 Beschaffung
einer neuen Schützenkette für 200,-DM, da die alte Schützenkette nach den
Kriegsereignissen nicht mehr aufgefunden werden konnte.
1958 Zusammenschluß
des Vereins „Alpenrose Glonn“ und der Feuerschützengesellschaft
Glonn-Zinneberg. Das Vorstandsamt übernimmt Johann Esterl aus Reinstorf bis
1969
1959 Renovierung
der Vereinsfahne für 852,- DM
1960
Wird die Gastwirtschaft „Huberwirt“ geschlossen. Der Schützenverein siedelt in das Gasthaus
„Zur Post“ um.
1965 Erstmalige
Beteiligung des Vereins am Rundenwettkampf
1969
Übergabe des Schützenmeisteramtes an Robert Esterl. Dieser
war es bis 1999.
1969 Abriß des
Gasthauses zur Post. Kurzfristig dürfen die Glonner in Berganger ihren
Schießbetrieb
abhalten. Auf Grund
des starken Werbens von Robert Esterl, fand der Verein in Münster im
Gasthaus Ott eine Bleibe.
1970 Ab diesem
Zeitpunkt wird hier an 5 Zugständen geschossen.
1972 Feierte die
Schützengesellschaft Berganger-Rohrsdorf 70-jähriges Gründungsfest. Die FSG
Glonn-Zinneberg übernahm die Patenschaft und stiftete ein Fahnenband im Wert
von 305,- DM
1980 Am 10 Juni
wurde die Feuerschützengesellschaft Glonn-Zinneberg e.V. in das Vereinsregister
eingetragen. Der „königlich bayrisch privilegierte“ Name
konnte schriftlich nicht nachgewiesen werden.
1987 Übernahm die
FSG die Patenschaft für den Schützenverein „Frohsinn Egmating“
1987 Vom 02.
bis 06. Juni feierte die FSG ihr 100-jähriges
Gründungsfest. Für diesen Anlaß wurde eine eigene Schützentracht entworfen. Bei
diesem Anlaß bekam die FSG vom Deutschen Sportschützenbund eine Urkunde und
Medaille da die FSG in ihrem 100-jährigem Bestehen die
Grundprinzipien des Schießwesens, die Wahrung des Brauchtums und die Förderung
des Schießsportes stets als Leitmotiv gewahrt hat. Diese Auszeichnung wurde der
FSG als erstem Verein des Gau Ebersberg überreicht.
1987 Gründung der Böllerschützengruppe
1991
1991 Die FSG
übernimmt die Patenschaft für den Schützenverein „Königseiche Moosach“
1991 In diesem Jahr
wird das Gasthaus Ott umgebaut und die FSG steht erneut ohne einen Schießstand
oder ein Vereinsheim da. In diesem Jahr wird der Bau eines eigenen
Vereinsheimes oberhalb des Feuerwehrhauses beschlossen.
1992 Am 02. Mai
beginnt der Neubau des eigenen Schützenheimes unter Erbringung einer sehr hohen
Eigenleistung. Kosten 550.000,-DM.
1993 Am 16. März
wurde das Eröffnungsschießen im neuen eigenen Heim mit 15 Zuganlagen ver-
anstaltet. Hieran nahmen 60 Schützen
teil.
1995 Seit dieser Zeit
begann die FSG einen gewaltigen sportlichen Aufstieg. Die erste
–Pistolenmannschaft nahm an
Rundenwettkämpfen teil.
1995 Vom 21. April
bis 07. Mai fand in der FSG ein Gausschießen statt. Mit 852 Schützen war es das
bis dahin größte Gauschießen in der Geschichte des Sportschützengaues Ebersberg.
1996 Schafft die 1.
LG-Mannschaft erstmals den Aufstieg in die Bezirksliga.
1999 Endet die Ära
„Robert Esterl“ und Fred Waschke übernimmt das Amt des 1. Schützenmeisters.
Mit 500,-DM in der Kasse und 65Mitgliedern hatte Robert das
Amt 1969 übernommen. Nun übergab er einen Verein mit einem eigenen Schützenheim
und 350 Mitgliedern.
2001 Am 01. Juli
wurde die neue Vereinsfahne geweiht. Der neue Fahnenspruch lautet:
„IM AUGE KLAR – IM HERZEN WAHR“
Die Weihe wurde aus gutem Grund für
dieses Jahr geplant. Wurde der Schützenverein doch vor
160 Jahren gegründet
2002 Einstieg der
Armbrustmannschaft in die Bezirksliga
2002 Hochwasserschießen in Moosach
2002 Schaffte die 1 LG-Mannschaft den Sprung in die Bezirksoberliga
2003 Aufstiegskampf zur Bayernliga der 1.
LG-Mannschaft leider nicht geschafft